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Ute Geist
Dipl. Sozialpädagogin (FH)
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01.02.2022 Aktuelles

Veränderungen

Es ist sehr ruhig geworden hier auf dieser Seite. So wie sich das Leben in den vergangenen Monaten im Allgemeinen sehr verändert hat, so ist es auch hier geschehen."Manche Veränderungen scheinen auf den ersten Blick negativ zu sein, aber sie schaffen Platz für neue Dinge." (Netzfund - bei Eckhardt Tolle). Dieses Zitat kam mir als Erstes entgegen, als ich nach einem schlauen Spruch zum Thema Veränderung gesucht habe. Und wie passend es doch ist.

In den nächsten Tagen werde ich einige der Fotos hier erneuern. Viele der tierischen Mitarbeiter, die im Monent noch zu sehen sind, sind leider nicht mehr bei mir. Keiner ist unsterblich, leider. Sie bleiben ewig meine wunderbaren Freunde und Mitarbeiter. Nun ist es aber Zeit für Veränderungen. An ihre Stelle sind weitere getreten, bei den Hühnchen Valentin, Hubertus und Micha, meine "drei Weißen", die neuen Stars meiner tiergestützten Arbeit. Bei den Kaninchen spielen nun Emil, Marv, Hansi und Olivia und viele andere die Hauptrolle.

Auch die Arbeit hat sich verändert, wieso auch nicht in 13 Jahren. Neues Wissen angeeignet, Erfahrungen gesammelt, aus Enttäuschungen gelernt, beeindruckende und berührende Augenblicke erlebt, wundervolle Menschen kennen gelernt, zahlreiche wunderbare Mensch-Tier-Begegnungen erlebt.

Und im Jahr 2020 völlig neue Herausforderungen erlebt. Der komplette Wegbruch meiner tiergestützten Arbeit, erstmals im Leben echte Existenzängste wie bei vielen Menschen, nach der ersten Fassungslosigkeit beginnt das Nachdenken, Umdenken. Dann schlägt das große C nochmals zu, neue, unberechenbare Krankheit mit Auswirkungen, diekaum nachvollziehbar sind, bis heute andauern, mein Leben tief beeinflussen.

Altbewährtes bricht weg, Selbstverständliches wird in Frage gestellt. Nichts ist mehr, wie es mal war.

Oder vielleicht doch?

Die Sonne scheint wie immer, der Regen fällt wie immer, Herbst folgt auf Sommer und Winter auf Herbst, wie immer.

Ein Lächeln kostet immer noch kein Geld, Freundlichkeit und Mitgefühl tun immer noch gut.

Und so kann ich den Veränderungen (Rahmenbedingungen, Gesundheit) inzwischen auch Gutes abgewinnen. Konzentration auf das Wesentliche.

Das heißt konkret:

Seit Mai 2021 habe ich meine Funktin als Regionalgruppenleiterin Sachsen des Bundesverbandes Tiergestützte Intervention (BTI) abgegeben. Ich war vor vielen Jahren aktiv dabei, als aus dem Förderverein der Bundesverband gegründet wurde, die ersten Regionalgruppen initiiert wurden, habe die Aufgabe übernommen, dies für Sachsen zu tun. Von anfangs einem Mitglied (ich) sind es inzwischen 12 Fachkräfte. Genügend junge, engagierte Frauen, die nun die Regionalgruppe weiter führen können.

Ich werde aktuell keine Begleitung von Fach- und Masterarbeiten mehr übernehmen, die Anfragen dazu sind enorm, und stehe auch nicht mehr für große Veranstaltungen und Events zur Verfügung.

Durch die Erhöhung der Arbeitszeit meiner Festanstellung zur Absicherung des Lebensunterhaltes für mich und meine Tiere sind auch die Einsatztage meiner tiergestützten Tätigkeit stark reduziert. Ich suche nun noch gezielter aus, welche Einrichtungen ich mit meinen tierischen Kollegen besuche.

Veränderungen, die ich mir bis vor einigen Monaten noch nicht vorstellen konnte, die mir nicht wirklich leicht gefallen sind, die aber jetzt, nach einigen Monaten, durchaus positiv für mich sind.

So wird es auch hier auf dieser Seite sein. Ich werde nicht ständig aktuell sein, auch wenn das weniger "Follower" bringt. Darum geht es nicht, wenigstens nicht in meinem Leben. Aber andere Menschen auf diesem Weg an einigen meiner tollen Mensch-Tier-Begegnungen teilhaben lassen, das werde ich nach wie vor gern tun.

Nun, wer bis hierhin gelesen hat, dem danke ich sehr und wünsche ihm eine wundervolle Zeit, mit Mut zu Veränderung und der Kraft, Träume zu verwirklichen.

- Wer immer tut, was er schon kann, bleibt immer das, was er schon ist. - Henry Ford